Gentianales (Contortae), (Enzianartige Gewächse)
Hauptmerkmale der Taxa dieser Ordnung von Gehölzen und Kräutern mit subkosmopolitischer Verbreitung sind: Gefäßbündel mit intraxylärem Phloem (bikollateral; nicht bei Rubiaceae); viele Arten mit Bitterstoffen (Gentiopicrine) und Indolalkaloiden; Blätter einfach, gegenständig; Blüten radiär, zwittrig, meist 5-, selten 4zählig, tetrazyklisch sympetal, überwiegend K4-5 C(4-5), A4-5 mit der Kronröhre verwachsen, G2 oder (2), ober- bis unterständig, gefächert; Bälge oder fachspaltige Kapseln.
Systematik und Phylogenie: Die Gentianales stehen innerhalb der Asteridae den Lamiales und Solanales nahe. Die Rubiaceae sind mit den übrigen Gentianales-Familien nächst verwandt, unterscheiden sich aber durch epigyne Blüten (Fruchtknoten unterständig). Sie wurden schon früher häufig in die Gentianales einbezogen. Dies wird durch molekulare Daten unterstützt. |  | Sympetale im System. Bild: F. Oberwinkler, 09.05.2005, Botanischer Garten Tübingen |
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Familien der Gentianales:
Apocynaceae incl. Asclepiadaceae, Gentianaceae, Loganiaceae, Rubiaceae.
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