Latschenvegetation und Hochmoor
Hochmoor
Die nacheiszeitlich entstandenen Hochmoore sind extreme Lebensräume, die von hoch spezialisierten Arten besiedelt werden. In dem Schema sind die wesentlichen zeitlichen, abiotischen und biotischen Faktoren für die Entstehung eines Hochmoores enthalten.Im Ökologischen Alpinum des Botanischen Gartens der Universität Tübingen gibt es einen knapp 40 Jahre alten Hochmoorkomplex im Latschengürtel des Kalkalpins.
Andromeda polifolia, Rosmarinheide; Betula pubescens, Moorbirke; Calluna vulgaris, Heidekraut; Carex canescens, Graue Segge; Carex limosa, Schlammsegge; Carex pauciflora, Wenigblütige Segge; Carex rostrata, Schnabelsegge; Drosera longifolia, Schmalblättriger Sonnentau; Drosera rotundifolia, Rundblättriger Sonnentau; Equisetum fluviatile, Teichschachtelhalm; Eriophorum angustifolium, Schmalblättriges Wollgras; Eriophorum vaginatum, Scheidiges Wollgras; Menyanthes trifoliata, Bitterklee, Fieberklee; Molinia caerulea, Blaues Pfeifengras; Pinus rotundata, Moorkiefer, Spirke; Rhynchospora alba, Weißes Schnabelried; Rhynchospora fusca, Braunes Schnabelried; Scheuchzeria palustris, Sumpfblasenbinse; Sphagnum capillifolium, Spitzblättriges Torfmoos; Sphagnum magellanicum, Mittleres Torfmoos; Sphagnum palustre, Sumpf-Torfmoos; Trichophorum alpinum, Alpenhaarsimse; Trichophorum caespitosum, Rasenbinse, rasige Haarsimse; Vaccinium oxycoccos, Moosbeere; Vaccinium uliginosum, Moorbeere, Rauschbeere;
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| Carex pauciflora Lightf., Wenigblütige Segge, NHem; selten in sauren, nassen Hochmoorbülten der montanen und subalpinen Zone, selten darunter. |
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| Drosera longifolia L.. (anglica), Schmalblättriger Sonnentau, M/NEu/NAs/Jap/NAm/Haw; in kalkreichen Flachmooren und Torfmoosschlenken der Hochmoore, von der Ebene bis in die subalpine Zone. |
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| Drosera rotundifolia L., Rundblättriger Sonnentau, NHem; in Torfmoosschlenken der Hochmoore der kollinen, montanen und subalpinen Zonen, |
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| Der Teichschachtelhalm, Equisetum fluviatile, stirbt im Herbst mit seinen oberirdischen Trieben ab. Dadurch unterscheidet er sich vom Winterschachtelhalm, Equisetum hyemale, der immergrün ist. |
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| Eriophorum angustifolium Honck., Schmalblättriges Wollgras, NgemZ/Karib, SAf; auf kalkfreien, sauren, dauernassen Böden in Naßwiesen, Quellfluren und Mooren. |
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| Eriophorum vaginatum L., Scheidiges Wollgras, Eu/Sib/NAm; im sauren Wasser und zwischen Torfmoosen der Hochmoorschlenken aller Höhenstufen. |
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| Menyanthes trifoliata besitzt Kapselfrüchte und lang abstehende, zweinarbige Griffel. |
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| Die Spirke, Pinus rotundata, am Rand des Hochmoores im Ökologischen Alpinum des Botanischen Gartens Tübingen. |
| Die Spirke, Pinus rotundata, hat asymmetrische Zapfen und schwach zugespitzte Zapfenschuppenschilder. |
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| Scheuchzeria palustris L., Sumpfblasenbinse, NgemZ; in seichten Schlenken und auf Bulten von Hochmooren aller Höhenlagen; Charakterart des Blumenbinsen-Schwingrasen (Scheuchzerio-Caricetum limosae). |
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| Das Hochmoor ist Teil des Mooslehrpfades. Hier sind mehrere Sphagnum-Arten, Torfmoose, ausgeschildert. |
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| Trichophorum alpinum (L.) Pers. (Scirpus), Alpenhaarsimse, Span/M/NEu/Sib/N-NAm; auf dauernassen, torfigen Böden in Mooren von den Tieflagen bis in die subalpine Zone. |
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| Nicht selten wachsen mehrere Vaccinium-Arten, wie Heidelbeere, Preiselbeere und Rauschbeere an sauren Standorten beisammen. |
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Created by mbeck. Last Modification: Samstag, 28. April 2007 23:17:01 CEST by mbeck.
