Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)
| Familie der Caryophyllales (Nelkenartige Gewächse) mit etwa 20 Gattungen und ca. 100 Arten von Bäumen, Sträuchern und krautigen Pflanzen, die überwiegend pantropisch/subtropisch verbreitet sind. Blätter einfach, ganzrandig, wechselständig. Nebenblätter winzig oder fehlend. Blüten überwiegend radiär (selten zygomorph) und zwittrig (selten eingeschlechtig und zweihäusig), meist mit einem Blütenhüllkreis. Tepalen meist 4-5 und überwiegend frei. Staubblätter vielfältig, 4-∞, 1-2-kreisig; Filamente oft basal verwachsen. Fruchtknoten variabel, apocarp bis unvollkommen syncarp/paracarp, meist oberständig; Karpelle 1-∞. Beere, Nuss, selten fachspaltige Kapsel. Enthalten Triterpensaponine (Phytolaccatoxin), die eine Giftwirkung haben können. Der Name bedeutet "Lackpflanze" (Griech.: phyton - Pflanze; Italien.: lacca - Lack); er nimmt Bezug auf die roten Betalainfarbstoffe. Phylogenie: Die Phytolaccaceae bilden mit den Aizoaceae, Nactaginaceae und weiteren Familien ein Monophylum innerhalb der Caryophyllales. |
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Einige Gattungen der Phytolaccaceae
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